Unterwegs mit Herrn S. von der Firma Helsti

In Allgemein, Bauunternehmer by S. SeilerLeave a Comment

Am 06.03.2015 haben wir die von Helsti angebotene obligatorische Runde zu allen Betrieben unternommen, die Gewerke während der Bauphase übernehmen werden, sofern man sich für Helsti als Bauunternehmen und Generalunternehmer entscheidet. Im Vorfeld wurde uns eine Liste mit Betrieben geschickt, die wir alle an nur einem Tag besuchen sollten. Dabei waren u.a. der Treppenbauer arcus, Fliesenleger, aber auch Betriebe für Bad und Sanitär, Innentüren, Außentüren und Fenster etc.

 

Insgesamt eine sehr ambitionierte Tour, die von 8:00 Uhr bis nach 18:00 Uhr dauern sollte.

 

Nach einer kurzen Nacht ging es um 6:30 Uhr auf in Richtung Werne, wo wir ungefähr zeitgleich mit unserem „Tour Guide“, Herrn S. von der Firma Helsti beim Firmensitz eintrafen. Nach einer Tasse Kaffee ging es dann los zum ersten Treppenbauer.

 

Dieser bietet Treppen an, die dem Helsti-Standard entsprechen. Um ehrlich zu sein genau eine Treppe die dem Standard entspricht. Kleinere Abweichungen, wie beispielsweise andere Treppengeländer (rund statt eckig), eine andere Holzstufe oder aber gebeizte Stufen führen sofort zu gar nicht einmal vernachlässigbaren Mehrpreisen. Der Aufpreis für ein Treppengeländer, welches rund gestaltet ist beträgt ca. 750 EUR für zwei Etagentreppen, eine „Aufrüstung“ auf Nussbaum massiv schlägt mit 2710 EUR zu Buche… Treppen sind also schon einmal eine teure Angelegenheit.

 

Weiter ging es in das nächste Treppenfachgeschäft, zur Firma arcus nach Holzwickede, wo wir dann sofort eine Treppen fanden, die uns gefiel. Diese kostet direkt auch pauschal einen Aufpreis von 3750 EUR bei Helsti, ist dafür aber aus Vollholz ohne sichtbare Metallelemente und passt aus unserer Sicht viel besser in ein schönes, neues Haus als die Treppen des ersten Anbieters.

 

Vom Treppenbau ging es dann weiter zu den Gewerken Heizung und Sanitär. Da wir genau wissen, was wir an Badausstattung haben möchten ging es hier recht schnell. Wichtig sind dann für uns eher die Fliesen, aber die waren erst für den Abend vorgesehen.

 

Danach lud uns Herr S. zum Chinesen zum Mittagessen ein. Eine sehr nette Geste, wie wir finden. Generell bemühte sich Herr S. sehr um uns und versuchte uns die teilweise recht langen Fahrten zwischen den einzelnen Betrieben durch netten Smalltalk so angenehm wie möglich zu gestalten. Leider wurde ich immer wieder zwischendurch durch Telefonate von der Arbeit abgelenkt.

 

Nach dem Essen dann die Innentüren. Hier gibt es wenig zu berichten. Die Türen im Helsti-Standard sind durchaus annehmbar. In unserem Angebot waren ferner noch eine Glasschiebetür, sowie eine Türe mit Seitenelement eingerechnet. Diese konnten wir uns dort vor Ort anschauen. Auf unsere Frage hin, was denn die Vor- und Nachteile einer in der Wand verlaufenden Schiebetür seien wurden uns allerdings nur offensichtliche Eigenschaften, wie „sie haben dann mehr Platz an der Wand“ genannt. Aussagen in Richtung schlechter Zugang zur Wartung etc. wurden nicht getroffen. Nunja, wofür gibt es schließlich Google; schlaut man sich halt selber auf.

 

Von den Innentüren ging es weiter zu den Außentüren und Fenstern. Hier ließ man uns zunächst einmal fast 30 Minuten warten. Zeit, die von den uns so wichtigen Fliesen abging. Dafür wurde uns im Detail der Aufbau der Fenster und Türen nebst Sicherungen erklärt. Eine „Standardsituation“, wie der redselige und etwas oberlehrerhaft wirkende Verkäufer immer und immer wieder betonte. Mein Gott, es sind Fenster – keine „rocket science“. Zwei Sätze zu Vor- und Nachteilen des Sicherheitsstandards WK2 hätten vollauf genügt. Vor allem mal die ketzerische Frage: Was bedeutet denn überhaupt „angelehnt an den Sicherheitsstandard WK2“ – Wie sehr lehnt man sich an, wie weit ist man noch davon entfernt – ist man zu 20% dran, oder zu 50% oder gar 80%? Einem „entspricht 100% dem Sicherheitsstandard WK2“ würde man vielleicht mehr Vertrauen schenken. Aber wie gesagt, es sind nur Fenster. Wichtiger sind da doch die UG-Werte oder die verschiedenen Türmodelle und vor allem deren konkrete Preise. Dieser Anbieter konnte mich auf der Runde am wenigsten überzeugen.

 

Weiter ging es zu den Fliesen. Wir waren sehr glücklich, das bei der Firma Funhoff sich auch nach 17:00 und somit nach den offiziellen Öffnungszeiten jemand viel Zeit für uns nahm. Bei Funhoff wurden wir dann auch fündig. Sowohl Bad- als auch Bodenfliesen für das Erdgeschoss fanden wir innerhalb kürzester Zeit. Alle Fliesen liegen auch im Standardpreis der Firma Helsti und führen somit nicht zu Aufpreisen.

An dieser Stelle herzlichen Dank an Herrn S. von der Firma Helsti, der uns an nur einem Tag einen Überblick über alle Gewerke verschaffte und sich wirklich sehr viel Zeit nahm uns zufrieden zu stellen.

Leave a Comment