Baubesprechung und Baugenehmigung

In Bauunternehmer, Positive Erfahrungen! by S. SeilerLeave a Comment

Am 27.07. haben wir unseren zweiten Vorabzug der Bauantragsunterlagen erhalten und in dem Zuge noch die Dachneigung von 35° auf 40° erhöht. Damit ergibt sich unter dem Dach nun ein zusätzlicher Platz von ca. 12qm die nun zusätzlich oberhalb der 2-Meter-Linie liegen. Diese und weitere kleinere Änderungen sind nun in den dritten Vorabzug der Bauantragsunterlagen geflossen.

Am 28.07. gingen dann die neuen Unterlagen an das Vermessungsbüro Bromorzki in Lünen. An den Unterlagen fiel mir auf, dass nun ausgerechnet vor der Haustüre die Gullideckel für die Revisionsschächte geplant wurden. Ein Anruf bei Frau R. half mir leider in dem Moment nicht weiter, da sie mir sagte, dass dies nun halt so sei. Erst ein Anruf bei der der Stadtentwässerung mit Herrn T. brachte die trübe Stimmung wieder in den Normalbereich. Der Gullideckel kann auf einer gedachten Linie, die im 90°-Winkel zur Straße besteht und durch den aktuell geplanten Deckel mittig verläuft beliebig, jedoch nicht näher als 1m an den Bürgersteig heran verschoben werden. Mit diesen Änderungsvorschlägen fertigte Frau R. dann die vierte Entwurfszeichnung an und versandte die Bauantragsunterlagen erneut an Bromorzki, der daraus dann den Lageplan zum Bauantrag und die Entwässerungsunterlagen erstellen sollte.

An 03.08. hatten wir dann unsere Bausprechung mit Frau N. von Firma Neesen und haben während des Gesprächs viele Dinge noch im Details klären können. U.a. haben wir noch einmal über die Tecalor-Wärmepumpe diskutiert und den Platzbedarf, den diese später im HWR haben wird. So eine Wärmepumpe mit Wassertank benötigt nämlich gut 2qm Stellfläche und sollte auch möglichst nicht beliebig im Raum platziert werden. Neben der Hausdurchführung des Mehrspartenanschlusses wird es für die Wärmepumpe noch einen weitere Leitungsführung in das Haus geben. Zu dem Thema Wärmepumpe werde ich bestimmt noch mehr zu berichten haben, zunächst zurück zur Baubesprechung.
Wir einigten und mit Frau N. darauf, dass wir ihr noch neue Entwürfe für das Bad und den HWR zusenden werden und sie versprach uns, sich selber auch weitere Gedanken dazu zu machen. Mittlerweile haben wir nach weiteren etlichen Entwürfen einen Badentwurf gefunden, den wir nun hoffentlich so beibehalten werden.

Am 06.08. habe ich dann bei Neesen den Bauantrag unterschrieben und am 10.08 bekam ich bereits ein Schreiben der Stadt Dortmund, dass der Bauantrag am 07.08. eingegangen wäre, ich aber bitte von Kontaktversuchen innerhalb der 4-Wochen-Frist absehen solle, weil das Bauamt überlastet sei.

Da ich dann in der Frist von vier Wochen keinerlei Rückmeldung erhielt, rief ich am 04.09. – also nach Ablauf der Frist – direkt beim Amt an, erhielt aber auch auf meine Rückrufbitte keinerlei Antwort.
Am 07.09. bin ich dann morgens zum Bauamt gefahren und musste feststellen, dass die mir zugeteilte Sachbearbeiterin derzeit erkrankt ist. Die nette Vertretung aus Zimmer 100 konnte mir allerdings weiterhelfen und hatte auch – so wollte es der Zufall – meine Bauantragsunterlagen auf ihrem Schreibtisch liegen.
Eine Bestätigung, dass wir nun mit dem Bau beginnen dürfen wollte sie mir allerdings nicht ausstellen. Immerhin waren ja nun die vier Wochen Frist vorbei und ich durfte theoretisch „loslegen“. Nach §67 Abs. 2 Satz 3 BauO NRW hatte ich allerdings darum gebeten, eine schriftliche Bestätigung zu erhalten, wenn mit dem Bauvorhaben begonnen werden darf. Die gute Frau aus Zimmer 100 teilte mir mit, dass diese Regelung nur greifen würde, wenn sich jemand vor dem Ablauf von vier Wochen überhaupt meine Unterlagen ansehen würde. Dies war allerdings bisher wohl nicht geschehen. Auch die genehmigte Entwässerung sollte ich auf Nachfrage hin nicht erhalten. Immerhin bekam ich ein Baustellenschild ausgehändigt.
Diese brachte ich auch sofort bei Neesen vorbei und wartete dann auf Rückmeldung, ob denn nun die 10-Monats-Frist für die Errichtung des EFH beginnen würde; immerhin wollte Neesen eine Kopie der Baugenehmigung haben.

Am 10.09. erhielt ich dann von Frau N. eine Bestätigung, dass die 10 Monate Bauzeit nun beginnen würden.

Somit steht nun fest: Am 11.07.2016 sollte das Haus fertig gestellt sein – es sei denn, über den Winter halten viele Schlechtwettertage den Baufortschritt maßgeblich auf.

Somit steht aus aktueller Sicht einem Einzug vor meinem Geburtstag nichts im Wege!

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